Repertoire

Das LiteraTheater mit Petra Seitz und Martin Lunz, Chris Alfredo Kühn, Hanns-Heinrich Weitz, William Cuthbertson und Kollegen hat das Anliegen, die Schätze der Dichtkunst lebendig zu machen in vielerlei Programmen und Inszenierungen: Von der Klassik bis in die Gegenwart, vom Ernsten zum Heiteren, von Nathan, dem Weisen über Anton Tschechow, Hermann Hesse, Ingeborg Bachmann, zu Eric Emanuel Schmitt. Sei es ein Schauspiel, eine szenische Lesung oder Poesie und Piano, wir haben vielerlei Möglichkeiten…

Schauspiel-Inszenierungen:

Kleine Eheverbrechen

Komödie von Eric-Emanuel Schmitt
Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz

Was, wenn ein Mann durch Gedächtnisverlust seine Frau nicht wieder erkennt? Was, wenn sie etwas weiß, was er nicht wissen darf? Und was, wenn er weiß, dass sie nicht weiß, was er nicht wissen darf? Ein Mann, eine Frau. Fünfzehn Jahre Ehe. Ein Katz- und Mausspiel, voll unterschwelliger Spannung, berückend und berührend, ein Spiel mit der Wahrheit

“Berta, das Ei ist hart...“

Humorvolles von Loriot
dargestellt von Petra Seitz, Martin Lunz

Ein heiterer Abend erwartet den Zuschauer, eine bunte Palette Loriotschen Humors mit den Szenen einer Ehe, Liebesbriefen, Reden und und und ...

Das Mörderkarussell

Krimi-Komödie von Sam Bobrick und Ron Clark
Es spielen: Petra Seitz, Chris Alfredo Kühn, Martin Lunz

Wenn die Liebe abhanden kommt, legt Frau sich einen Liebhaber zu. Dann ist der Ehemann im Wege. Was tun?
Den Ehemann aus dem Weg schaffen! Für alle Zeiten zum Schweigen bringen!
Was aber, wenn der Liebhaber die Frau nun betrügt? Der Ehemann soll ihn erschiessen.
Drittens: Wenn aber die Frau sich einem dritten Mann zuwendet? Dann müssen sich die Männer verbünden zum Hängen der Frau!

Eine Kriminalgroteske mit viel Wortwitz und herrlicher Situationskomik über eine Dreiecksbeziehung, bei der immer einer auf der Strecke bleibt. Keine Pointe, kein Gag, keine Möglichkeit zu absurden Verwicklungen wird ausgelassen. Es passiert also alles Erdenkliche außer Mord. Dafür gibt es reichlich zu lachen.

 

Er-Goetzliches: „Die Rache“ und „Der Hund im Hirn“

Zwei heitere Einakter von Curt Goetz
Es spielen: Petra Seitz, Chris Alfredo Kühn, Martin Lunz, Hanns-Heinrich Weitz

Curt Goetz (1888-1960) gilt als einer der brillantesten Komödienschreiber im deutschsprachigen Raum, als Genie des leisen und feinen Humors. Gemeinsam mit Valérie von Martens spielte er seine Stücke selbst und verfilmte sie auch. In „Die Rache“ und „Der Hund im Hirn“ zeigt sich die Zeitlosigkeit der Stücke mit ihren Themen, die um die Liebe kreisen. 

„Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an Deine rührt...?“

Die Begegnung von Rainer Maria Rilke und Lou Andreas Salomé
Dargestellt von Petra Seitz, Martin Lunz

In einer für Lou bisher nicht erfahrenen, faszinierenden Intensität und Zähigkeit wird Lou Andreas Salomé von Rilke bestürmt. Es entwickelt sich eine heftige Liebesbeziehung, die in eine tiefe Freundschaft mündet. Anhand von biographischen Notizen, Briefen und Szenen wird diese Begegnung der Beiden erlebbar gemacht.

Eine Liebe in Briefen

Love Letters

Von A.R. Gurney
Eines der berührendsten Theaterstücke über die Liebe.
Mit Petra Seitz, Martin Lunz

„Love Letters“ Liebesbriefe, schreiben sich Andrew und Melissa ihr leben lang. Es ist die Geschichte zweier Menschen, die sich die sich seit ihrer Kindheit lieben, sich dann aber in den entscheidenden Momenten ihres Lebens subtile Verletzungen zufügen oder nicht den Mut aufbringen, sich ungeachtet der Karriere und den gesellschaftlichen Hindernissen zum Trotz zueinander zu bekennen.

Brautbriefe Zelle 92

Dietrich Bonhoeffer - Maria von Wedemeyer 1943-1945
Lesung mit Petra Seitz, Martin Lunz

Inniger, zärtlicher haben Liebende kaum jemals in Briefen miteinander gesprochen als die Briefe, die der Widerstandskämpfer und Theologe Dietrich Bonhoeffer aus der Haft mit seiner achtzehnJahre jüngeren Braut Maria von Wedemeyer wechselte. Die Briefe zeigen, wie sich über die räumliche Trennung hinweg, trotz Briefzensur und Unterschied von Alter und Herkunft, eine Liebe von verwandelnder Intensität entwickelt.

HerzZeit

Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan
szenische Lesung mit Petra Seitz, Martin Lunz

Dies ist eine Liebesgeschichte auf schwankendem Boden: voller Sehnsucht und Schmerz, Glück und Missverständnis. Zufällige Begegnung führt rasch zuselig-unseliger Verkettung. Briefe, mitunter gar nicht abgeschickt, werden selbst zu Literatur.

„Nimm meine Seele und trinke...“

Liebesbriefe großer Frauen und Männer aus vier Jahrhunderten
mit Petra Seitz, Martin Lunz

Ergreifende, eindringliche, leidenschaftliche, auch humorvolle Frauenbriefe werden vorgetragen und neben Briefen von bedeutenden Männern gestellt.

Hermann Hesse-Programme

Lesungen

Unsere Hesse-Lesungen geben einen Einblick in das große Spektrum des Lebens und Werkes. Unser Anliegen ist, Ausblicke auf den Zusammenhang von Werk und Autor zu geben.

 

„Zum Erstaunen bin ich da..“ Gedichte und Erzählungen über die Natur
Hermann Hesse hatte ein besonderes Verhältnis zur Natur, sie inspirierte ihn zeitlebens, er versuchte in sie einzudringen und ihre schöpferischen Kräfte zu erkennen und in seiner Kunst zu gestalten. Ausgewählte Betrachtungen und Gedichte prägen dieses Programm.

„Bäume“ - Betrachtungen und Gedichte
Bäume sind für Hesse Sinnbilder, die sich mit Erinnerungen verbinden, Symbole der Vergänglichkeit und Wiedergeburt, aber auch „alles Wachstums, alles triebhaften, naturhaften Lebens, aller Sorglosigkeit und geilen Fruchtbarkeit.“

Ich und Welt - Erzählungen
Eindrückliche Schilderungen, das Malen von Bildern aus dem inneren Erleben und dem äußeren Naturbetrachten, zeichnen die Schriftstellerkunst Hesses aus. Die Erzählungen bewegen und regen zum Nachsinnen an.

Siddhartha - Eine indische Legende
Siddhartha ist und bleibt einer der klarsten, lyrischsten und humansten Dichtungen Hesses. Siddhartha, der Brahmanensohn, ist auf der Suche nach dem wahren inneren Selbst und geht verschiedene Stationen seines geistigen Weges bis er zur inneren Harmonie gelangt.

Narziß und Goldmund - Die Geschichte der Freundschaft zweier gegensätzlicher Menschen
Auch Narziß und Goldmund ist, wie die früheren Werke, eine Seelenbiographie, aber da in diesem Werk die alten Gegensätze von Logos und Eros, von väterlichem und mütterlichem Prinzip in den zwei verschiedenen Gestalten eines sich ergänzenden Freundespaars Verkörperung finden, wird die Spannung nicht zur Dissonanz, sondern löst sich in eine echte Polarität.

„Legenden“
Hermann Hesses Legenden wurzeln in der Begegnung mit dem wandernden Dichter und Naturpropheten Gusto Gräser. Im Jahre 1907 zog Hesse in dessen Felsengrotte hoch über dem Maggiatal in Tessin. Er fastete, meditierte und lief nackt durch die Wälder. Gemeinsam studierten sie die heiligen Schriften der Inder. Doch Hesse kehrte in das bürgerliche Leben zurück, nahm vieles Innerliche mit, wohl auch den Impuls, Legenden zu schreiben.

„Weg nach Innen“ - Erzählungen, Briefe und Gedichte
„Weg nach innen“, so kann die Biographie Hermann Hesses beschrieben werden. Aufgrund von Briefen, Gedichten und Erzählungen wird dieser Weg anschaubar gemacht.

„Mit der Reife wird man immer jünger“ – Betrachtungen und Gedichte über das Alter
Hermann Hesse gehört zu den Autoren, die das Glück hatten, alt zu werden und alle Phasen des Lebens erfahren und auf charakteristische Weise darstellen zu können. Zu den schönsten dieser Schilderungen gehören seine Betrachtungen über das Alter.

Demian
Thomas Mann: „Unvergesslich ist die elektrisierende Wirkung, welche gleich nach dem Ersten Weltkrieg der „Demian" jenes mysteriösen Sinclair hervorrief, eine Dichtung, die mit unheimlicher Genauigkeit den Nerv der Zeit traf und eine ganze Jugend, die wähnte, aus ihrer Mitte sei ihr ein Künder ihres tiefsten Lebens entstanden, zu dankbarem Entzücken hinriss."

StufenHermann Hesse (1877-1962)
ein Portrait mit Gedichten, Texten und Klängen
von und mit Martin Lunz
Eine Szenenfolge anhand des Stufen-Gedichtes durch das Leben und Werk des meistgelesensten deutschen Schriftstellers.

Goethe-Programme

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Über allen Gipfeln ist Ruh..“ Johann Wolfgang Goethe, Lebensereignisse und Begegnungen – Anekdoten und Biographisches
Dargestellt von Petra Seitz, Martin Lunz
Wohl kein anderes Leben als das Goethes wurde so reich und vielfältig dokumentiert. Verschiedene Anekdoten geben Einblicke in das Schaffen und Leben des großen Dichterfürsten und Naturlehrers. Wichtige Etappen seines Lebens werden anschaulich gemacht.


„Goethes geheime Offenbarungen"- Veranstaltungen auf  Lanzarote 2018
18.2. - 2.3. Goethes Apokalypse - Das Märchen und seine Vorstufen als Bild einer sozialen Zukunftsmöglichkeit
4.3. - 16.3. Goethes Evangelium und Testament - Faust, der strebende Mensch und seine Entwicklungsstufen
siehe Kurse und Seminare

Der Götter zweite Jugend ...“
Zeugnisse der Freundschaft aus dem Briefwechsel von Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller
Lesung von Petra Seitz, Martin Lunz
Im wechselseitigen Erkennen ihrer Unterschiede bereichern und fördern sich Schiller und Goethe in der Zeit ihrer Freundschaft von 1794 bis zum Tode Schillers 1805. Faust und Wallenstein wären ohne diese Freundschaft nicht entstanden. Der umfangreiche Briefwechsel der beiden Weggenossen bezeugt die Intensität der geistigen Beziehung und des freundschaftlichen Verhältnisses und zählt zu den eindrucksvollsten Zeugnissen dieser Art in der deutschen Literatur.
In der Auswahl der Briefe und dem Vortrag von Petra Seitz (Schiller) und Martin Lunz (Goethe) wird dieses erlebbar.


Bettina von Arnim – Johann Wolfgang von Goethe: „Briefwechsel mit einem Kinde“
szenische Lesung mit Petra Seitz, Martin Lunz
Der Briefwechsel zwischen Bettine von Arnim und Johann Wolfgang von Goethe erregte bei seinem Erscheinen ungeheures Aufsehen und große Begeisterung. Wilhelm Grimm sagt darüber: „Das Werk muss alle Menschen beglücken, denen der Staub nicht fingerdick auf der Seele liegt.“

Tschechow-Programme

 

Auf unentdeckten Spuren Anton Tschechows – Einblicke in Werkgeheimnisse
Szenische Darstellung von Petra Seitz, Martin Lunz
Eine Journalistin begibt sich auf Spurensuche

 


„Mein ferner lieber Mensch“
– Eine Liebesgeschichte in Briefen von Anton Tschechow und Olga Knipper
mit Petra Seitz, Martin Lunz
Der bewegende Briefwechsel zwischen dem russischen Schriftsteller Anton Tschechow und der Schauspielerin Olga Knipper, zeigt die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe und Ehe und gewährt wundervolle Einblicke in die Arbeit Tschechows als Bühnenautor und des Moskauer Künstlertheaters.
 
 
Anton Tschechow – Ausgewählte Erzählungen der verschiedenen Schaffensepochen
Lesungen mit Petra Seitz, Martin Lunz
Anton Tschechow gilt als Meister im Schildern von Charakteren und Stimmungen und war einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Novelle und Short Story. Der Autor schreibt in seinem unverwechselbaren Stil und entwirft einen zeitlosen Spiegel der menschlichen Seele. Die ausgewählten Erzählungen kreisen um das Thema Beziehung und Liebe.

  • „Die Rache einer Frau“ und andere humoristische Skizzen der frühen Schaffensepoche 1883-1885
  • „Der erste Liebhaber“ und andere Liebesgeschichten der mittleren Epoche 1887-1892
  • „Die Dame mit dem Hündchen” und „Die Braut” – Erzählungen der späten Epoche 1899-1903

 

Rilke-Programme
Rainer Maria  Rilke
Rilke in Muzot

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

„Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an Deine rührt...?“
Die Begegnung von Rainer Maria Rilke und Lou Andreas Salomé
dargestellt von Petra Seitz, Martin Lunz
In einer für Lou bisher nicht erfahrenen,faszinierenden Intensität und Zähigkeit wird Lou Andreas Salomé von Rilke bestürmt. Es entwickelt sich eine heftige Liebesbeziehung, die in eine tiefe Freundschaft mündet. Anhand von biographischen Notizen, Briefen und Szenen wird diese Begegnung der Beiden erlebbar gemacht.

„Über die Liebe und andere Schwierigkeiten“ – Rainer Maria Rilke und Frederic Chopin
Poesie und Piano Ein lyrisch-musikalischer Weg in sieben Stufen
mit William Cuthbertson, Piano; Martin Lunz, Rezitation
Dichter und Komponist verbindet eine geistvolle Intellektualität verbunden mit stark gefühlsbetonter Ausdruckskraft. In Dichtung und Musik wird eine verfeinerte Klangsinnlichkeit geschaffen.

 
„Das schöne und helle Fest...“
Weihnachten mit Rainer Maria Rilke
dargestellt von Petra Seitz, Martin Lunz
Rilkes weihnachtliche Texte sprechen von dem beseligenden Gefühl der Vorfreude, die für den Dichter zeitlebens mit dem Weihnachtsfest und vor allem dem Heiligen Abend verbunden blieb. Er zaubert mit seinem Dichter-Wort Atmosphäre und Klang und öffnet für den Hörer und Leser einen Raum des Geheimnisvollen, in welchem Wunder geschehen.

 
„Weltenweiter-Wanderer“
Auf Spuren Rainer Maria Rilkes
dargestellt von Martin Lunz
Mit etwa 100 Reisen durch 12 Länder ist Rilke ein „Weltenweiter-Wanderer“. Wir folgen seinen Spuren in Leben und Werk von Prag über München, Berlin, Worpswede, Paris, Schloss Duino bis ins Schweizer Wallis, wo er den Höhepunkt und die Vollendung seines Werkes in den Duineser Elegien und dem Empfangen der Sonette an Orpheus erfahren durfte.


„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen...“
Das Vermächtnis von Rainer Maria Rilke in seinem letzten Brief
dargestellt von Martin Lunz
In Form eines fiktiven Briefes aus dem Sanatorium Valmont am Genfer See vom12.12. 1926, also kurz vor seinem Tod, beschreibt uns der Dichter sein Leben und Werk in wachsenden Ringen.

Die Sonette an Orpheus
Rezitation: Martin Lunz; Violoncello: Hilke Deutsch
Rilke hat die Sonette an Orpheus gleichzeitig mit der Vollendung der Duineser Elegien im Februar 1922 auf Schloss Muzot im Wallis empfangen: „Dank! Ich hab überstehen dürfen bis dazu hin. Durch alles. Wunder. Gnade – Alles in ein paar Tagen. Es war ein Orkan… Alles, was in mir Faser, Geweb war Rahmenwerk, hat gekracht und sich gebogen…“ so schreibt Rilke kurz nach Vollendung an die Freundin Lou-Andreas-Salomé.

Weiteres …

Der Mann mit den Bäumen

von Jean Giono

Lesung: Martin Lunz, Schauspieler
Drehleier: Michael Gräf, Bordunmusiker

Eine Erzählung, die viele Menschen ermutigt hat, ihre Vision zu leben

Das Leben, die Liebe und der Tod

in Gedichten und Gedanken mit Musik von Johann Sebastian Bach
Dr. Elisabeth Kübler-Ross gewidmet

Rezitation: Martin Lunz. Violine: Christiane Stolzenbach. Violoncello: Gesine Bäumer

Das fast Unsagbare und schwer zu Beantwortende wird dichterisch mitteilbar und musikalisch vernehmbar gemacht.

„Unglaublich !!!“

Ausgewählte, wahre, fast unglaubliche Geschichten des 20. Jahrhunderts
Lesung mit Petra Seitz, Martin Lunz

Der französische Schriftsteller Henry Bellemare sitzt Mitte der 70-er Jahre des 20. Jahrhunderts vor einem leeren Papier und will schreiben. Nach längerem Besinnen kommt ihm die Idee, in Zeitungsredaktionen wahre Begebenheiten zu sammeln und darüber Erzählungen zu schreiben. Mit einem Stab von Journalisten und Schriftstellern sammelt und recherchiert er etwa 10 Jahre. Und was er da gesammelt hat ist buchstäblich „unglaublich...“