Gastspiele (auswärts)



Sonntag, 2. Oktober, 16.30 Uhr, Goetheanum CH-Dornach

Dante Alighieri
Szenen aus der Vita Nova und der Divina Commedia

Lichteurythmie-Ensemble Arlesheim
Dante: Martin Lunz

Der heißeste Platz der Hölle ist für jene bestimmt, die in Zeiten der Krise neutral bleiben.
Dieses Zitat von Dante Alighieri hat mehr Bedeutung denn je in der heutigen Zeit!
Dante Alighieri, einer der bedeutendsten Dichter des Mittelalters, bewirkte, dass in Italien Italienisch zur Literatursprache wurde. Wir zeigen Texte aus seinem tiefsten Werk „La Divina Comedia“ (Die göttliche Komödie) mit den drei Reichen des Jenseits:
Die Hölle (Inferno), das Fegefeuer (Purgatorio) und das Paradies (Paradiso)
Das Grundprinzip unserer Freiheit ist die Freiheit des Willens, die viele im Munde führen, wenige aber verstehen, so Dante Alighieri.

In unserer Bühnendarstellung tritt Dante als Schauspieler und sein Begleiter und Führer eurythmisch auf. Um das Dramatische gerade in der Hölle zu steigern, arbeiten wir mit bemalten Vollmasken. Dazu konnten wir für die Einstudierung Sieglinde Lehnhardt, langjähriges Mitglied der Goetheanum – Bühne, gewinnen. Sie hat über Jahre eine Eurythmie mit „Masken“ entwickelt. Als Gegensatz kommt das Eurythmische in seiner Reinheit und Klarheit in der Darstellung des Paradieses zur vollen Erscheinung.

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder, so Dante Alighieri.