Gastspiele (auswärts)

Freitag, 12. April, 20 Uhr, Cafe am Hebel, Schopfheim, Hebelstr. 32

Tod und Auferstehung???

„Der Professor und der Tod“ nach Curt Goetz und „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“
Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz, Markus Pohlschröder, Hans-Jürgen Scheurle

Warum denn sterben auch wenn der Tod in Gestalt eines Patienten zum Arzt komnt und dieser fällig ist? Den Tod überlisten und solange leben, wie ich selbst es bestimme. Wird das dem „Professor“ in einem Stück nach Curt Goetz gelingen?

Das würden wir doch auch gerne haben und verlängern unser Leben deshalb durch alles Mögliche wie Apparate, Medikamente, Operationen, Organe nur um nicht zu sterben? Wer geht schon gern ins Ungewisse, wo es sich hier so gut Leben lässt? So jedenfalls denken auch einige Milliardäre in Silicon Valley, für die der Tod nur ein Problem ist. Man plane es nicht, zu sterben, und ist sogar wütend auf den Tod: Er ergibt keinen Sinn.
Der Tod hat noch nie Sinn ergeben. „Wie kann eine Person da sein und dann einfach verschwinden?“ Das ewige Leben verstößt nicht gegen Gesetze der Physik – also werden sie es auch erreichen. Oder etwa nicht?

Diese Thematik eröffnet den Abend als Prolog, es folgt das Stück „DerTod und der Professor“ nach Curt Goetz. Der Epilog behandelt die Frage: „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“

Cafe am Hebel, Schopfheim, Hebelstraße 32. Tel. 07622-6888250, kontakt@cafe-am-hebel.de

Freitag, 17. Mai, 20 Uhr, Cafe am Hebel, Schopfheim, Hebelstraße 32

Der Mann, der Bäume pflanzte von Jean Giono
und
Die Botschaft der Baumfrau
von Julia Butterfly Hill

Erzählungen, die viele Menschen ermutigten, ihre Visionen zu leben und die deutlich machen, was der Einzelne durch Engagement bewirken kann 
Lesung: Petra Seitz, Martin Lunz

Der französische Schriftsteller Jean Giono (1895–1970) schrieb die Erzählung „Der Mann, der Bäume pflanzte“ im Jahr 1953 für das amerikanische Magazin Reader’s Digest, das ihn um einen Beitrag für seine Rubrik „Der erstaunlichste Mensch, dem ich je begegnet bin“ gebeten hatte. In zahlreichen Sprachen übersetzt und in verschiedensten Zeitschriften veröffentlicht bildete diese Erzählung auch den Stoff für Verfilmungen und ermutigte Menschen ihre Visionen zu leben.

Die Botschaft der Baumfrau von Julia Butterfly Hill (*1974) ist die Erzählung der inneren und äußeren Erlebnisse, die die Umweltaktivistin, damals 22-jährig, während ihres Engagements gegen die Abholzung eines 1000-jährigen kalifornischen Redwoodwaldes von Dezember 1997 bis Dezember 1999 hatte. Auf einem Redwoodbaum, genannt Luna, verbrachte sie ununterbrochen 738 Tage in 40 Meter Höhe, um gegen den Kahlschag von altem unwiederbringlichem Wald zu protestieren. Dies entwickelt sich für Julia zu einem Engagement auf Leben und Tod. Auch in Deutschland haben damals alle großen Zeitungen über die „Jeanne d’Arc der Wälder“ berichtet, über eine Frau und ihre Vision einer Welt im harmonischen Einklang von Mensch und Natur.

Cafe am Hebel, Tel. 07622-6888250