Badenweiler (Spielplan)

Samstag, 21. September, 10-12 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Süd

Dr. Wald

Das besondere „Waldbaden“, auch mit Tönen und Texten, die heilsamen Kräfte des Waldes erspüren

Waldbademeister: Martin Lunz

Waldbaden als "Waldmedizin" wird in Japan nicht belächelt, sondern – im Gegenteil – gilt als anerkannte Wissenschaft, die den Menschen hilft, Entspannung zu finden und Stress abzubauen. Dank der vermehrten Ausschüttung von Botenstoffen sinken Blutdruck und Stresshormone merklich und unsere Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Ein "Bad im Wald" trägt also dazu aktiv bei, Stresshormone zu reduzieren und somit auch Entzündungen im Körper vorzubeugen.
Waldbaden öffnet die Sinne. Wir gehen aufmerksam durch den Wald, lauschen den beruhigenden Tönen des Waldes und seiner Bewohner, spüren den Wind auf der Haut, fühlen die Beschaffenheit der verschiedenen Baumrinden. Riechen und Schmecken das einzigartige Aroma des Waldes, suchen uns einen Platz zum verweilen und erbauen und stärken uns. Unsere Besonderheit des Waldbadens ist, dass zudem mit Tönen und Texten eine Resonanz mit den Waldkräften erzeugt und vertieft wird.
Wir sind überzeugt: Sie verlassen den Wald mit frischer Energie, in positiver Stimmung, entspannt und mit einem angenehmen Wohlgefühl.

Weitere Termine: Samstag, 12. Oktober, 10 – 12 Uhr

Freitag, 27. September, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Rene-Schickele-Saal

Harfe und Poesie – Das Atlantis-Märchen aus Heinrich von Ofterdingen von Novalis

Ein Märchen von Liebe und Poesie, mit Harfenmusik von und mit Maura Knierim

Rezitation: Martin Lunz

Heinrich von Ofterdingen, das bedeutende Romanfragment des NOVALIS enthält im 3. Teil das in sich abgeschlossene Märchen von Atlantis. Dies ist, in mythenhafter Form geschrieben, wie ein Herzstück des gesamten Romans, der die Essenz der Romantik enthalten und „eine Apotheose der Poesie“ werden sollte.
Zauberhaft verwebt sich die Rezitation des Märchens mit der Harfenmusik-Improvisation.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Mittwoch, 9. Oktober, 19.30 h, Kurhaus Badenweiler

William Cuthbertson, Martin Lunz

Die Grundgebärden des Lebens

mit Martin Lunz

Die Grundgebärden des Lebens und im Theater und das Spiel zwischen Schwere und Leichte, zwischen Zuneigung und Abneigung. Durch Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntis das Selbstbewußtsein stärken.

(Im Rahmen der Achtsamkeitstage 2019)
www.achtsamkeit-badenweiler.de

Sonntag, 13. Oktober, 16 Uhr, Treffpunkt Kurhaus Badenweiler

„Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt bitten...“

Historisch-Schauspielerische Park- und Stadtführung

Die Kulturgeschichte Badenweilers erleben mit Martin Lunz als Friedrich I.

Kostenbeitrag. 10.-

Freitag, 18. Oktober, 20.15, Kurhaus Badenweiler

„Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff

Lesung mit Martin Lunz. (Programmänderung wegen Neuseeland-Tournee des Licht-Eurythmie-Ensemble CH-Arlesheim)

„Schatzhauser im grünen Tannenwald ...“ – der arme Köhler Peter Munk ruft das Glasmännlein, den guten Schwarzwald-Geist herbei. Der „Kohlen-Peter“ hofft auf Reichtum, um als würdiger Bräutigam zu bestehen und ein angesehener Bürger zu werden. Das Glasmännlein erfüllt Peters Wünsche, doch der verschleudert gutgläubig den neu gewonnenen Reichtum. Nun bittet er den gefährlichen Holländer-Michel um Hilfe. Der verlangt zur Belohnung das Herz des jungen Köhlers. Doch mit dem kalten Ersatzherz aus Stein kann Peter kein Mitgefühl empfinden. Er wird zwar immer reicher, aber auch zunehmend brutal und ungerecht. Als er schließlich gar im Zorn seine Frau erschlägt, ruft ihn ein letzter Funke seiner früheren, guten Eigenschaften zur Besinnung. Peter Munk hofft noch einmal auf die Hilfe des Glasmännleins.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Sonntag, 20. Oktober, 16 Uhr, Treffpunkt vor dem Kurhaus

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt!

Ein lyrischer Baum-Weg im Kurpark Badenweiler aus Gedichten und Texten 
dargestellt von Martin Lunz

„So hoch in den Himmel wie ein Baum, so tief in die Erde wie ein Baum- geht mein Weg.“ – Martin Lunz geht mit diesem Motto einen lyrischen Baum-Weg an verschiedenen Stationen im Kurpark Badenweiler, der mit Texten aus dem ersten Buch Mose, aus den Upanishaden, von Buddha und der Indianerweisheit beginnt und über Gedichte der Klassik, zu Hermann Hesse und bis zur Jetztzeit führt. Es zeigt sich darin die einstige Verehrung für das Wunder des Baumes, die Ehrfurcht und das Empfinden der Heiligkeit. Haben wir diese Verbindung zur Natur heute verloren und handeln daher gegen die Bäume?

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Freitag, 25. Oktober, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Rene-Schickele-Saal

DER GROSSINQUISITOR nach Fjodor Dostojewski

Neuinszenierung
Dargestellt von Martin Lunz

In Fjodor Dostojewskis letztem Roman "Die Brüder Karamasov" ist die eindrückliche, erschütternde Legende vom Großinquisitor enthalten. Sie gilt als Zentrum seines Werkes und ist als tiefsinnigste Gedankendichtung der Weltliteratur anerkannt. Es wird der Kampf zweier Mächte aufgezeigt, die auch in der eigenen Seele wirksam sind. Das eine Prinzip der Macht und Beherrschung steht demjenigen des liebevollen Freilassens entgegen.

Der Schauspieler Martin Lunz aktualisiert den Stoff in Form einer dramatischen Gestaltung. Die elementare Seelendramatik deutlich und gemeinsam mit dem Publikum präsent zu machen ist das Anliegen. Der Kerngedanke dabei ist, dass beide Kräfte in jedem Menschen wirksam sein können, der Mensch in Freiheit sich den Kräften der Liebe aufschließen oder in Machtbesessenheit sich selbst verlieren kann.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Sonntag, 17. November, 17 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Rene-Schickele-Saal

„Ihr naht Euch wieder schwankende Gestalten...“

Johann Wolfgang Goethe lädt ein zur „Faust -Soirée“
Eine Produktion mit Martin Lunz vom LiteraTheater Badenweiler und dem Licht-Eurythmie-Ensemble Arlesheim/CH, unter Leitung von Thomas Sutter

Johann Wolfgang Goethes Lebenswerk ist sein Faust. In 60-jähriger Lebenswanderschaft begleitete ihn das Faustthema. Doch wer versteht dieses Menschheitsdrama, in dem es so sehr um Geheimnisse des Menschseins geht und die Auseinandersetzung mit dem Widersacher? Goethe selbst sagte zu Lebzeiten, dass der Faust erst in 200 Jahren verstanden werden kann, und kurz vor seinem Tode versiegelte er den vollendeten 2. Teil als Vermächtnis.
Die 200 Jahre neigen sich dem Ende und so hat Goethe beschlossen, zum Verständnisse des Faust beizutragen und lädt unter dem Thema „Ihr naht Euch wieder, schwankende Gestalten“ zur Faust Soirée ein. Er selbst (Martin Lunz versucht in sein Wesen einzudringen), wird Szenen aus Faust I und II darstellen und erläutern.
Daraus entstehen Bilder, die vom Licht-Eurythmie-Ensemble Arlesheim/Schweiz unter Leitung von Thomas Sutter, in der Bewegungskunst der Eurythmie sichtbar werden. Beispielsweise die schwankenden Gestalten der Zueignung, die Himmlischen Heerscharen des Prologes, der Erdgeist, der Osternachtszene und die Engel derselben; die Sorge, Not, und Mangel der Mitternachtszene des 5. Aktes, sowie Bilder der Himmelfahrt.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Freitag, 22. November, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

„Ins Licht und zurück“

Die Nahtod-Erfahrung des Markus P.

Ein Spiel in zwölf Bildern
von und mit Markus Pohlschröder, Martin Lunz.
Musik: N.N.

Eintritt: 15.-/14.-, VVK 13.-