Badenweiler (Spielplan)

Sonntag, 14. Januar, 17 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

William Cuthbertson, Martin Lunz
William Cuthbertson und Martin Lunz

„ und nun schätz ich, sozusagen, erst mich selber...“

Gedichtete Weisheiten des großen Humoristen Wilhelm Busch

mit dem Schauspieler Martin Lunz und dem Pianisten William Cuthbertson

Wer kennt sie nicht, die Streiche von Max und Moritz? Vor allem diese und ähnliche Geschichten haben Wilhelm Busch weltberühmt gemacht. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie richtig angenommen worden. Die Leute wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen und deshalb sind diese auch heute noch sehr bekannt - im Gegensatz zu seinem übrigen Werk.
Dabei hat uns Wilhelm Busch, vor allem in „Schein und Sein“, 1909 veröffentlicht, Lebensweisheiten in literarisch-köstlich-humorvoller Form geschenkt. Der Dichter zeigt sich dabei als feiner Beobachter, Darübersteher und Sinnsucher zu den tiefen seelischen Lebensfragen.
Diese Dichtungen stehen im Mittelpunkt des Wilhelm-Busch-Abends, den der Schauspieler Martin Lunz und der Pianist William Cuthbertson gestalten. Dabei erklingen neben der Rezitation von den beiden Künstlern komponierte Liedvertonungen der Gedichte.
Den Zuschauer erwartet ein kurzweiliger, humorvoller und anregender Abend.

Eintritt: 14.-/13.- Gästekarte VvK 12.-

Donnerstag, 15.2. und Freitag, 16.2., 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Faust und das Rätsel des Bösen

Einführung zu Goethes Faust mit Petra Seitz, Martin Lunz

In 60-jähriger Lebenswanderschaft begleitete das Faustthema Goethe, kurz vor seinem Tode vollendete er seinen 2. Teil des Menschheitsdramas und übergab damit zukünftigen Generationen ein Vermächtnis. Unaussprechliche Geheimnisse des Menschheitsrätsels bringt Goethe in Wortgestalt und schafft eine rätselvolle Bilder-welt, die in ihrer Auflösung neue rätselvolle Ausblicke eröffnen. Die Gestalt des Faust steht zentral darin in seiner Auseinandersetzung mit dem Bösen, das eng verknüpft ist mit der Frage der Freiheit.

In unserem Einführungsvorträgen zeigen wir anhand ausgewählter Textbeispiele und Erläuterungen die Aktualität des Faustthemas auf.

 

Eintritt: 14.-/13.- Vorverkauf: 12., Doppelkarte 20.-

Veranstaltungen mit Martin Lunz in Lanzarote im Centro de terapia, Calle de Salinas, Puerto del Carmen

Siehe Veranstaltungen Lanzarote

20. Februar – 2. März 2018
„Goethes Apokalypse“ : Das Märchen
und seine Vorstufen in den Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten

Johann Wolfgang Goethe schrieb die Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten, die in seinem „Märchen“ gipfeln, 1795 in der Zeit der Freundschaft mit Friedrich Schiller für dessen Zeitschrift „Die Horen“. Goethes Erzählungen sind zum einen eine Antwort auf Schillers „Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen“, zum anderen eine Seelenreise bis hin zur realen Utopie des Märchens. Sie zeigen einen Weg, wie sehr uns Kunst, Literatur, Theater Halt geben können in schwierigen Zeiten.


6.- 16. März 2018
Goethes Evangelium: „Faust“ –„Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan..."

In 60 jähriger Lebenswanderschaft begleitete das Faustthema Goethe, kurz vor seinem Tode vollendete er seinen 2. Teil des Menschheitsdramas und übergab damit zukünftigen Generationen ein Vermächtnis. Unaussprechliche Geheimnisse der Menschheitsrätsel bringt Goethe in Wortgestalt und schafft eine rätselvolle Bilderwelt, die in ihrer Auflösung neue rätselvolle Ausblicke eröffnen. Die Gestalt des Faust steht zentral darin in seiner Auseinandersetzung mit dem Bösen, das eng verknüpft ist mit der Frage der Freiheit. Der am Schluss des Faust stehende Chorus Mysticus, „Das Ewig Weibliche zieht uns hinan...“, bekräftigt die Aktualität des Faust und unsere nötige Beziehung zum intuitiv-geistigen.

Siehe auch Prospekt:

Mittwoch 21. März, 19 Uhr, Raphaelinstitut, Kanderner Straße 10 a, Badenweiler

Kunst und Therapie – Schauspiel und Sprachgestaltung zur Stärkung der Persönlichkeit

mit Martin Lunz

Kunsttherapie in den Bereichen des Darstellens und Sprechens ist eine sehr effektive Möglichkeit, die Eigenkräfte des Menschen zu stärken. Der Schauspieler und Kunst-Therapeut Martin Lunz lässt an diesem Abend von den vielfältigen Möglichkeiten hören und erleben.

 

Gründonnerstag, 29. März, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Tod und Auferstehung???

„Der Professor und der Tod“ nach Curt Goetz und „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“
Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz, Markus Pohlschröder, Hans-Jürgen Scheurle

Warum denn sterben auch wenn der Tod in Gestalt eines Patienten zum Arzt komnt und dieser fällig ist? Den Tod überlisten und solange leben, wie ich selbst es bestimme. Wird das dem „Professor“ in einem Stück nach Curt Goetz gelingen?

Das würden wir doch auch gerne haben und verlängern unser Leben deshalb durch alles Mögliche wie Apparate, Medikamente, Operationen, Organe nur um nicht zu sterben? Wer geht schon gern ins Ungewisse, wo es sich hier so gut Leben lässt? So jedenfalls denken auch einige Milliardäre in Silicon Valley, für die der Tod nur ein Problem ist. Man plane es nicht, zu sterben, und ist sogar wütend auf den Tod: Er ergibt keinen Sinn. Der Tod hat noch nie Sinn ergeben. Wie kann eine Person da sein und dann einfach verschwinden?“

Das ewige Leben verstößt nicht gegen Gesetze der Physik - also werden sie es auch erreichen. Oder etwa nicht?

Diese Thematik eröffnet den Abend als Prolog, es folgt das Stück „DerTod und dedr Professor“ nach Curt Goetz. Der Epilog behandelt die Frage: „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“

 

Eintritt: 14.-/13.- Vorverkauf: 12.-

Karfreitag, 30. März, 18 Uhr, Gut Lilienfein, Oberwieden 16, Wieden

„Das Literarische Karfreitagsmenue“:

Faust von Johann Wolfgang Goethe – ein Ostermysterium

Petra Seitz, Martin Lunz, Rezitation und Schauspiel
Christiane Stolzenbach, Violine

In unserem Literarischen Karfreitagmenue präsentiert das Gut Lilienfein in einem Fünf Gänge Menue erlesene Speisen. Zwischen den Gängen erleben Sie ausgewählte Szenen und Texte aus Goethes Faust unter dem Oster-Gesichtspunkt des „Stirb und werde“, die von der Geigerin Christian Stolzenbach musikalisch mitgestaltet werden.

Karsamstag, 31. März, 18.30 Uhr, Romantikhotel Sonne, Moltkestr. 16-18, Badenweiler

„Das Literarische Ostermenue“:

Die Lichtflamme von Selma Lagerlöf

Eine Karsamstags-Geschichte von Selma Lagerlöf
Lesung von Petra Seitz, Martin Lunz

In unserem literarisches Ostermenue in der Nacht zu Ostern werden wir von der mehrfach ausgezeichneten Küche des Romantikhotel Sonne mit einem Drei Gänge Menue verwöhnt, wozu wir die"Die Lichtflamme" von Selma Lagerlöf sprechen. Diese wahre und berührende Geschichte spielt in der Zeit der Kreuzzüge und geht auf eine Geschichte zurück, an die noch heute jedes Jahr am Karsamstag mit dem Fest "Scoppio del carro" in Italien erinnert wird.

Kostenbeitrag: 49.-

Anmeldung im Hotel Sonne.

Samstag, 7. April, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

William Cuthbertson, Martin Lunz
William Cuthbertson und Martin Lunz

Mo-Zart – Ein Leben in Briefen und Musik

William Cuthbertson, Piano
Martin Lunz, Lesung

Mozart, das unvergleichliche Genie, hat Briefe in großer Innigkeit, Herzlichkeit aber auch in derb verspielter Weise geschrieben. Unser Programm beginnt mit den ersten Kompositionen des 7-jährigen 1767 während seiner Europareise, und bietet eine Lebens-Brief-Auswahl über Erfolge, die Liebe, die Ehe, den Tod der Mutter bis zu Mozarts letztem Brief 1791. Dabei erklingen Kompositionen aus der jeweiligen Zeit.

Eintritt: 14.-/13.-, VvK 12.-

Sonntag, 8. April, 16 Uhr, Treffpunkt Kurhaus Badenweiler

"Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt bitten...!"

Historisch-schauspielerische Park- und Stadtführung

Die Kulturgeschichte Badenweilers erleben mit Martin Lunz als Friedrich I.

Kostenbeitrag. 10.-

Freitag, 20. April, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

LORIOT: "Berta, das Ei ist hart..."

Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz

Loriot beeinflusste ein halbes Jahrhundert lang mit seinem Humor wie kein anderer den Alltag und das kulturelle Leben in Deutschland und schrieb sich in die Biografien und die Herzen vieler Menschen. Sein zentrales Thema ist die menschliche Unfähigkeit zu Kommunikation und die daraus immer wieder entstehenden Konflikte und komischen Situationen. Mit genauer Beobachtungsgabe registriert er alltägliche Vorkommnisse und setzt diese feinfühlig und raffiniert in intelligent arrangierte urkomische Szenen um, worin der Zuschauer sich wieder erkennt. Die Gepflogenheiten der modernen Welt, einschließlich der Politik, behandelt Loriot in seiner meisterhaften Weise.

Ein heitere und erkenntnisreiche Veranstaltung erwartet den Zuschauer, eine bunte Palette Loriot'schen Humors mit den Szenen einer Ehe, Liebesbriefen, Reden und und ...

Eintritt: 14.-/13,-  VVK 12.-