Badenweiler (Spielplan)

20. – 31. März 2019

Programm Lanzarote

siehe Lanzarote-Veranstaltungen

Freitag, 5. April, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

LORIOT: "Berta, das Ei ist hart..."

Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz

Loriot beeinflusste ein halbes Jahrhundert lang mit seinem Humor wie kein anderer den Alltag und das kulturelle Leben in Deutschland und schrieb sich in die Biografien und die Herzen vieler Menschen. Sein zentrales Thema ist die menschliche Unfähigkeit zu Kommunikation und die daraus immer wieder entstehenden Konflikte und komischen Situationen. Mit genauer Beobachtungsgabe registriert er alltägliche Vorkommnisse und setzt diese feinfühlig und raffiniert in intelligent arrangierte urkomische Szenen um, worin der Zuschauer sich wieder erkennt. Die Gepflogenheiten der modernen Welt, einschließlich der Politik, behandelt Loriot in seiner meisterhaften Weise.
Eine heitere und erkenntnisreiche Veranstaltung erwartet den Zuschauer, eine bunte Palette Loriot'schen Humors mit den Szenen einer Ehe, Liebesbriefen, Reden und und ...

Eintritt: 15.-/14,-  VVK 13.-

Programmänderung: Sonntag, 7. April, 17 Uhr, Kurhaus Badenweiler

„Ihr naht Euch wieder, schwankende Gestalten...“

Eine Produktion mit Martin Lunz vom LiteraTheater Badenweiler und dem Licht-Eurythmie-Ensemble Arlesheim/CH, unter Leitung von Thomas Sutter

Johann Wolfgang Goethes Lebenswerk ist sein Faust. In 60-jähriger Lebenswanderschaft begleitete ihn das Faustthema. Doch wer versteht dieses Menschheitsdra- ma, in dem es so sehr um Geheimnisse des Menschseins geht und die Auseinandersetzung mit dem Widersacher? Goethe selbst sagte zu Lebzeiten, dass der Faust erst in 200 Jahren verstanden werden kann und kurz vor sei- nem Tode versiegelte er den vollendeten 2. Teil als Vermächtnis. Die 200 Jahre neigen sich dem Ende und so hat Goethe beschlossen, zum Verständnisse des Faust beizu- tragen und lädt unter dem Thema „Ihr naht Euch wieder, schwankende Gestalten“ zur Faustischen Abend ein. Er selbst (Martin Lunz versucht in sein Wesen einzudringen) wird Szenen aus Faust I und II darstellen und erläutern.
Daraus entstehen Bilder, die vom Licht-Eurythmie-Ensemble Arlesheim, Schweiz, unter Leitung von Thomas Sutter, in der Bewegungskunst der Eurythmie, sichtbar werden. Beispielsweise die schwankenden Gestalten der Zueignung, die Himmlischen Heerscharen des Prologes, der Erdgeist, der Osternachtszene und die Engel dersel- ben; die Sorge, Not, und Mangel der Mitternachtszene des 5. Aktes, sowie Bilder der Himmelfahrt.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Gastspiel: Freitag, 12. April, 20 Uhr, Schopfheim

»Tod und Auferstehung???«

siehe Gastspiele

Gründonnerstag, 18. April, 20:15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Tod und Auferstehung???

„Der Professor und der Tod“ nach Curt Goetz und „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“
Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz, Markus Pohlschröder, Hans-Jürgen Scheurle

Warum denn sterben auch wenn der Tod in Gestalt eines Patienten zum Arzt komnt und dieser fällig ist? Den Tod überlisten und solange leben, wie ich selbst es bestimme. Wird das dem „Professor“ in einem Stück nach Curt Goetz gelingen?

Das würden wir doch auch gerne haben und verlängern unser Leben deshalb durch alles Mögliche wie Apparate, Medikamente, Operationen, Organe nur um nicht zu sterben? Wer geht schon gern ins Ungewisse, wo es sich hier so gut Leben lässt? So jedenfalls denken auch einige Milliardäre in Silicon Valley, für die der Tod nur ein Problem ist. Man plane es nicht, zu sterben, und ist sogar wütend auf den Tod: Er ergibt keinen Sinn.
Der Tod hat noch nie Sinn ergeben. „Wie kann eine Person da sein und dann einfach verschwinden?“ Das ewige Leben verstößt nicht gegen Gesetze der Physik – also werden sie es auch erreichen. Oder etwa nicht?

Diese Thematik eröffnet den Abend als Prolog, es folgt das Stück „DerTod und der Professor“ nach Curt Goetz. Der Epilog behandelt die Frage: „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Freitag, 10. Mai, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Kleine Eheverbrechen

Komödie von Eric Emmanuel Schmitt
Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz

Was, wenn ein Mann durch Gedächtnisverlust seine Frau nicht wieder erkennt? Was, wenn sie etwas weiß, was er nicht wissen darf? Und was, wenn er weiß, dass sie nicht weiß, was er nicht wissen darf? Ein Mann, eine Frau. Fünfzehn Jahre Ehe. Ein Katz- und Mausspiel, voll unterschwelliger Spannung, berückend und berührend, ein Spiel mit der Wahrheit.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Sonntag, 12. Mai, 16 Uhr Treffpunkt Kurhaus Badenweiler

"Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt bitten...!"

Historisch-Schauspielerische Park- und Stadtführung

Die Kulturgeschichte Badenweilers erleben mit Martin Lunz als Friedrich I.

Kostenbeitrag. 10.-

Gastspiel: Freitag, 17. Mai, 20 Uhr, Schopfheim

»Der Mann, der Bäume pflanzte« und »Die Botschaft der Baumfrau«

siehe Gastspiele

Sonntag, 19. Mai, 16 Uhr, Treffpunkt vor dem Kurhaus Badenweiler

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt!

Ein lyrischer Baum-Weg im Kurpark Badenweiler aus Gedichten und Texten
dargestellt von Petra Seitz, Martin Lunz

„So hoch in den Himmel wie ein Baum, so tief in die Erde wie ein Baum- geht mein Weg.“ Petra Seitz und Martin Lunz gehen mit diesem Motto einen lyrischen Baum-Weg an verschiedenen Stationen im Kurpark Badenweiler, der mit Texten aus dem ersten Buch Mose, aus den Upanishaden, von Buddha und der Indianerweisheit beginnt und über Gedichte der Klassik, zu Hermann Hesse und bis zur Jetztzeit führt. Es zeigt sich darin die einstige Verehrung für das Wunder des Baumes, die Ehrfurcht und das Empfinden der Heiligkeit. Haben wir diese Verbindung zur Natur heute verloren und handeln daher gegen die Bäume?

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Freitag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Naturbühne, bei ungünstiger Witterung im Kurhaus

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Ein Ehe-Drama, das der Komik nicht entbehrt!
von Eric Assous  – deutsche Fassung von Kim Langner

Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz
Regie: Christian Peter

Serge und Marianne sind glücklich. Sie stehen füreinander ein und haben sich die Leichtigkeit bewahrt. Und dennoch wirft sie ein kleiner Autounfall komplett aus der Bahn. Denn der Fahrer des anderen Autos hat zufällig eine Cousine namens Sophie – die zufällig genau die Sophie ist, die vor langer Zeit Serges Nachbarin war.
Marianne glaubt, dass sie mit Serge eine Affäre hatte. Aber wissen tut sie es nicht …
Ein kleines Sandkorn, das das Getriebe einer Ehe zum Knirschen bringen kann und den Zweifel nährt. Denn der Verdacht ist ein langsames Gift mit verheerenden Folgen.
Nach 25 Jahren glaubt man doch, den anderen gut zu kennen … Doch manchmal stimmt das eben nicht.
Erleben Sie ein Ehe-Drama, das der Komik nicht entbehrt

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-