Badenweiler (Spielplan)

Freitag, 1. März, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

LORIOT: "Berta, das Ei ist hart..."

Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz

Loriot beeinflusste ein halbes Jahrhundert lang mit seinem Humor wie kein anderer den Alltag und das kulturelle Leben in Deutschland und schrieb sich in die Biografien und die Herzen vieler Menschen. Sein zentrales Thema ist die menschliche Unfähigkeit zu Kommunikation und die daraus immer wieder entstehenden Konflikte und komischen Situationen. Mit genauer Beobachtungsgabe registriert er alltägliche Vorkommnisse und setzt diese feinfühlig und raffiniert in intelligent arrangierte urkomische Szenen um, worin der Zuschauer sich wieder erkennt. Die Gepflogenheiten der modernen Welt, einschließlich der Politik, behandelt Loriot in seiner meisterhaften Weise.

Ein heitere und erkenntnisreiche Veranstaltung erwartet den Zuschauer, eine bunte Palette Loriot'schen Humors mit den Szenen einer Ehe, Liebesbriefen, Reden und und ...

Eintritt: 15.-/14,-  VVK 13.-

Freitag, 8. März, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

DER GROSSINQUISITOR nach Fjodor Dostojewski

Neuinszenierung
Regie: Petra Seitz, Spiel: Martin Lunz

In Fjodor Dostojewskis letztem Roman "Die Brüder Karamasov" ist die eindrückliche, erschütternde Legende vom Großinquisitor enthalten. Sie gilt als Zentrum seines Werkes und ist als tiefsinnigste Gedankendichtung der Weltliteratur anerkannt. Es wird der Kampf zweier Mächte aufgezeigt, die auch in der eigenen Seele wirksam sind. Das eine Prinzip der Macht und Beherrschung steht demjenigen des liebevollen Freilassens entgegen.

Unter der Regie von Petra Seitz aktualisiert der Schauspieler Martin Lunz in Form einer dramatischen Gestaltung den Stoff. Die elementare Seelendramatik deutlich und gemeinsam mit dem Publikum präsent zu machen ist das Anliegen. Der Kerngedanke dabei ist, dass beide Kräfte in jedem Menschen wirksam sein können, der Mensch in Freiheit sich den Kräften der Liebe aufschließen oder in Machtbesessenheit sich selbst verlieren kann.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Sonntag, 10. März, 16 Uhr Treffpunkt Kurhaus Badenweiler

"Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt bitten...!"

Historisch-Schauspielerische Park- und Stadtführung

Die Kulturgeschichte Badenweilers erleben mit Martin Lunz als Friedrich I.

Kostenbeitrag. 10.-

Donnerstag, 14. März und Freitag, 15. März, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Goethes Faust – Einführung

In 60-jähriger Lebenswanderschaft begleitete das Faustthema Goethe, kurz vor seinem Tode vollendete er seinen 2. Teil des Menschheitsdramas und übergab damit zukünftigen Generationen ein Vermächtnis. Unaussprechliche Geheimnisse des Menschheitsrätsels bringt Goethe in Wortgestalt und schafft eine rätselvolle Bilder-welt, die in ihrer Auflösung neue rätselvolle Ausblicke eröffnen. Die Gestalt des Faust steht zentral darin in seiner Auseinandersetzung mit dem Bösen, das eng verknüpft ist mit der Frage der Freiheit.
In unserem Einführungsvorträgen zeigen wir anhand ausgewählter Textbeispiele und Erläuterungen die Aktualität des Faustthemas auf.
Eintritt: Einzelkarten jeweils 15.-/14.- Vorverkauf 13.-
Gesamtkarte (Teil I und II): 24.- VVK bei Buchhandlung Heinrich, Luisenstr. 20 A, Badenweiler, 07632-525; Abendkasse 26.-

Donnerstag, 14. März, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

„Es irrt der Mensch, solang er strebt...“

Einführung zu Goethes Faust
Erster Teil mit Petra Seitz, Martin Lunz

In Faust, Erster Teil schildert Goethe die „Kleine Welt“, die Welt des seelischen Empfindens. Durch den Prolog im Himmel jedoch wird die ganze Faustgeschichte in eine Wette des Widersachers mit dem Herrn gestellt. Der Herr lässt Mephisto frei, ihn „seine Strasse sacht zu führen“ und ist überzeugt dass Faust am Ende sich doch „des rechten Weges wohl bewußt“ wäre. So beginnt der Weg mit der Gelehrtentragödie, Faust verzweifelt an den Grenzen seines Bewußtseins und will durch das Trinken des Schierlingsbechers diese Grenzen erweitern. Die Engelschöre retten ihn in der Osternacht doch „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ So begibt sich der Gelehrte dank des Paktes mit dem Widersacher in die sinnliche Welt der Leidenschaft, die schließlich in der Gretchentragödie endet.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf 13.-

Freitag, 15. März, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

„Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen..“

Einführung zu Goethes Faust
Zweiter Teil mit Petra Seitz, Martin Lunz

Faust Zweiter Teil, wird im Gegensatz zum 1. Teil wenig gespielt und wenig verstanden. Hier geht es um die stufenweise Erhebung der Seele des Faust zur Er-kenntnis seines höheren Seelenanteiles, die in Helena dargestellt wird. Nach der Reinigung der Seele in der ersten Szene begibt sich Faust in die „Große Welt“, die Welt der Macht und Herrschaft. Mit der Erfindung des Papiergeldes gewinnt er Einfluss am Hofe des Kaisers. Doch hat Faust seine Leidenschaften nicht geläutert um zur dauerhaften Verbindung mit seinem höheren Seelenanteil zu kommen und er scheitert hier zunächst, um sich dann auf eine geistige Reise in die Antike zu begeben. Doch auch dort ist die Verbindung mit Helena nur in den Feieraugenblicken der Seele möglich. Zurückgekehrt in die Welt der Macht, erreicht er mit Hilfe der Zauberkünste Mephistos den Sieg des Kaisers und erlangt die Möglichkeit, neues Land zu schaffen.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf 13.-

Freitag, 5. April, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

LORIOT: "Berta, das Ei ist hart..."

Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz

Loriot beeinflusste ein halbes Jahrhundert lang mit seinem Humor wie kein anderer den Alltag und das kulturelle Leben in Deutschland und schrieb sich in die Biografien und die Herzen vieler Menschen. Sein zentrales Thema ist die menschliche Unfähigkeit zu Kommunikation und die daraus immer wieder entstehenden Konflikte und komischen Situationen. Mit genauer Beobachtungsgabe registriert er alltägliche Vorkommnisse und setzt diese feinfühlig und raffiniert in intelligent arrangierte urkomische Szenen um, worin der Zuschauer sich wieder erkennt. Die Gepflogenheiten der modernen Welt, einschließlich der Politik, behandelt Loriot in seiner meisterhaften Weise.
Eine heitere und erkenntnisreiche Veranstaltung erwartet den Zuschauer, eine bunte Palette Loriot'schen Humors mit den Szenen einer Ehe, Liebesbriefen, Reden und und ...

Eintritt: 15.-/14,-  VVK 13.-

Gründonnerstag, 18. April, 20:15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Tod und Auferstehung???

„Der Professor und der Tod“ nach Curt Goetz und „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“
Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz, Markus Pohlschröder, Hans-Jürgen Scheurle

Warum denn sterben auch wenn der Tod in Gestalt eines Patienten zum Arzt komnt und dieser fällig ist? Den Tod überlisten und solange leben, wie ich selbst es bestimme. Wird das dem „Professor“ in einem Stück nach Curt Goetz gelingen?

Das würden wir doch auch gerne haben und verlängern unser Leben deshalb durch alles Mögliche wie Apparate, Medikamente, Operationen, Organe nur um nicht zu sterben? Wer geht schon gern ins Ungewisse, wo es sich hier so gut Leben lässt? So jedenfalls denken auch einige Milliardäre in Silicon Valley, für die der Tod nur ein Problem ist. Man plane es nicht, zu sterben, und ist sogar wütend auf den Tod: Er ergibt keinen Sinn.
Der Tod hat noch nie Sinn ergeben. „Wie kann eine Person da sein und dann einfach verschwinden?“ Das ewige Leben verstößt nicht gegen Gesetze der Physik – also werden sie es auch erreichen. Oder etwa nicht?

Diese Thematik eröffnet den Abend als Prolog, es folgt das Stück „DerTod und der Professor“ nach Curt Goetz. Der Epilog behandelt die Frage: „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Karsamstag, 20. April, 20.15, Kurhaus Badenweiler, Rene Schickele-Saal

„Habe nun ach...“ – Faust und die Osternacht

Eine Produktion mit Martin Lunz vom LiteraTheater Badenweiler und dem Licht-Eurythmie-Ensemble Arlesheim/CH unter Leitung von Thomas Sutter

Johann Wolfgang Goethes Lebenswerk ist sein Faust. In 60-jähriger Lebenswanderschaft begleitete ihn das Faustthema.
Das Drama des strebenden Menschen in der Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften beginnt mit der Osternachtszene und den vielzitierten Worten: „Habe nun, ach...“ und „Da steh ich nun ich armer Tor...“ – Diese Szene steht im Mittelpunkt der Inszenierung. Begleitet wird die Szene von den schwankenden Gestalten der Zueignung, den Himmlischen Mächten des Prologes. Diese werden, wie auch das Erscheinen des Erdgeistes und die Engel der Osternachtszene, mit den Mitteln der Bühnenkunst der Eurythmie gestaltet. Goethe wird persönlich den Faust interpretieren und darstellen.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-