Badenweiler (Spielplan)

Veranstaltungen mit Martin Lunz in Lanzarote im Centro de terapia, Calle de Salinas, Puerto del Carmen

Siehe Veranstaltungen Lanzarote

20. Februar – 2. März 2018
„Goethes Apokalypse“ : Das Märchen
und seine Vorstufen in den Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten

Johann Wolfgang Goethe schrieb die Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten, die in seinem „Märchen“ gipfeln, 1795 in der Zeit der Freundschaft mit Friedrich Schiller für dessen Zeitschrift „Die Horen“. Goethes Erzählungen sind zum einen eine Antwort auf Schillers „Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen“, zum anderen eine Seelenreise bis hin zur realen Utopie des Märchens. Sie zeigen einen Weg, wie sehr uns Kunst, Literatur, Theater Halt geben können in schwierigen Zeiten.


6.- 16. März 2018
Goethes Evangelium: „Faust“ –„Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan..."

In 60 jähriger Lebenswanderschaft begleitete das Faustthema Goethe, kurz vor seinem Tode vollendete er seinen 2. Teil des Menschheitsdramas und übergab damit zukünftigen Generationen ein Vermächtnis. Unaussprechliche Geheimnisse der Menschheitsrätsel bringt Goethe in Wortgestalt und schafft eine rätselvolle Bilderwelt, die in ihrer Auflösung neue rätselvolle Ausblicke eröffnen. Die Gestalt des Faust steht zentral darin in seiner Auseinandersetzung mit dem Bösen, das eng verknüpft ist mit der Frage der Freiheit. Der am Schluss des Faust stehende Chorus Mysticus, „Das Ewig Weibliche zieht uns hinan...“, bekräftigt die Aktualität des Faust und unsere nötige Beziehung zum intuitiv-geistigen.

Siehe auch Prospekt:

Mittwoch 21. März, 19 Uhr, Raphaelinstitut, Kanderner Straße 10 a, Badenweiler

Kunst und Therapie – Schauspiel und Sprachgestaltung zur Stärkung der Persönlichkeit

mit Martin Lunz

Kunsttherapie in den Bereichen des Darstellens und Sprechens ist eine sehr effektive Möglichkeit, die Eigenkräfte des Menschen zu stärken. Der Schauspieler und Kunst-Therapeut Martin Lunz lässt an diesem Abend von den vielfältigen Möglichkeiten hören und erleben.

 

Teilnahmegebühr: 10.-

Gründonnerstag, 29. März, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Tod und Auferstehung???

„Der Professor und der Tod“ nach Curt Goetz und „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“
Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz, Markus Pohlschröder, Hans-Jürgen Scheurle

Warum denn sterben auch wenn der Tod in Gestalt eines Patienten zum Arzt komnt und dieser fällig ist? Den Tod überlisten und solange leben, wie ich selbst es bestimme. Wird das dem „Professor“ in einem Stück nach Curt Goetz gelingen?

Das würden wir doch auch gerne haben und verlängern unser Leben deshalb durch alles Mögliche wie Apparate, Medikamente, Operationen, Organe nur um nicht zu sterben? Wer geht schon gern ins Ungewisse, wo es sich hier so gut Leben lässt? So jedenfalls denken auch einige Milliardäre in Silicon Valley, für die der Tod nur ein Problem ist. Man plane es nicht, zu sterben, und ist sogar wütend auf den Tod: Er ergibt keinen Sinn. Der Tod hat noch nie Sinn ergeben. Wie kann eine Person da sein und dann einfach verschwinden?“

Das ewige Leben verstößt nicht gegen Gesetze der Physik – also werden sie es auch erreichen. Oder etwa nicht?

Diese Thematik eröffnet den Abend als Prolog, es folgt das Stück „Der Tod und der Professor“ nach Curt Goetz. Der Epilog behandelt die Frage: „Was mache ich nach meiner Beerdigung?“

 

Eintritt: 14.-/13.- Vorverkauf: 12.-

Karfreitagsseminar, 30. März, 10 – 16 Uhr, Romantik Hotel Sonne

Seminarraum, Moltkestr.5, Badenweiler

Seminar: WAS MACHEN SIE NACH IHRER BEERDIGUNG?
Eine Befragung zu Tod und Auferstehung von Philosophen, Dichtern und Komponisten

Begleiter: Martin Lunz, Schauspieler, Therapeut Hans Christian Schrader, Dipl-Psychologe

Das große Rätsel des Lebens ist für uns alle der Tod. Die Ungewissheit angesichts der Endlichkeit unseres Lebens löst Fragen aus, die Menschen zu allen Zeiten und in allen Kulturen miteinander teilen. Was geschieht mit uns im Sterben? Was erwartet uns nach dem Tod? Ist es vielleicht ein Übergang und eine tiefgehende Verwandlung? Wie können wir im Hinblick auf all dies Zuversicht und Trost erhalten?

Das Seminar ist eine Befragung von Philosophen, Dichtern und Komponisten zum Thema Tod und Auferstehung – mit Antworten in Gestalt von Texten unter anderen von Novalis, Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse, Anselm Grün, Thich Nhat Hanh und mit Musik von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Dabei werden die Texte rezitatorisch lebendig gemacht und die Musik in bester Hifi-Qualität gespielt.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, durch die Anregungen und Antworten der Philosophen, Dichter und Komponisten ein eigenes Bild zu entwickeln, die Scheu vor dem Thema zu überwinden und dadurch ihre hiesige Lebensbejahung zu stärken.

Teilnahmegebühr: 50.-   Anmeldung: 07632-5746, literatheater@t-online.de
Pausenverpflegung und Mittagessen im Romantik Hotel Sonne möglich

Gastspiel: Karfreitag, 30. März, 18 Uhr, Gut Lilienfein, Oberwieden 16, Wieden

„Das Literarische Karfreitagsmenue“

Faust von Johann Wolfgang Goethe – ein Ostermysterium

siehe Gastspiele

 

Karsamstag, 31. März, 18.30 Uhr, Romantikhotel Sonne, Moltkestr. 16-18, Badenweiler

„Das Literarische Ostermenue“:

Die Lichtflamme von Selma Lagerlöf

Eine Karsamstags-Geschichte von Selma Lagerlöf
Lesung von Petra Seitz, Martin Lunz

In unserem literarisches Ostermenue in der Nacht zu Ostern werden wir von der mehrfach ausgezeichneten Küche des Romantikhotel Sonne mit einem Drei Gänge Menue verwöhnt, wozu wir die "Die Lichtflamme" von Selma Lagerlöf sprechen. Diese wahre und berührende Geschichte spielt in der Zeit der Kreuzzüge und geht auf eine Geschichte zurück, an die noch heute jedes Jahr am Karsamstag mit dem Fest "Scoppio del carro" in Italien erinnert wird.

Kostenbeitrag: 49.-

Anmeldung im Hotel Sonne.

Samstag, 7. April, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

William Cuthbertson, Martin Lunz
William Cuthbertson und Martin Lunz

Mo-Zart – Ein Leben in Briefen und Musik

William Cuthbertson, Piano
Martin Lunz, Lesung

Mozart, das unvergleichliche Genie, hat Briefe in großer Innigkeit, Herzlichkeit aber auch in derb verspielter Weise geschrieben. Unser Programm beginnt mit den ersten Kompositionen des 7-jährigen 1767 während seiner Europareise, und bietet eine Lebens-Brief-Auswahl über Erfolge, die Liebe, die Ehe, den Tod der Mutter bis zu Mozarts letztem Brief 1791. Dabei erklingen Kompositionen aus der jeweiligen Zeit.

Eintritt: 14.-/13.-, VvK 12.-

Sonntag, 8. April, 16 Uhr, Treffpunkt Kurhaus Badenweiler

"Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt bitten...!"

Historisch-schauspielerische Park- und Stadtführung

Die Kulturgeschichte Badenweilers erleben mit Martin Lunz als Friedrich I.

Kostenbeitrag. 10.-

Freitag, 20. April, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

LORIOT: "Berta, das Ei ist hart..."

Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz

Loriot beeinflusste ein halbes Jahrhundert lang mit seinem Humor wie kein anderer den Alltag und das kulturelle Leben in Deutschland und schrieb sich in die Biografien und die Herzen vieler Menschen. Sein zentrales Thema ist die menschliche Unfähigkeit zu Kommunikation und die daraus immer wieder entstehenden Konflikte und komischen Situationen. Mit genauer Beobachtungsgabe registriert er alltägliche Vorkommnisse und setzt diese feinfühlig und raffiniert in intelligent arrangierte urkomische Szenen um, worin der Zuschauer sich wieder erkennt. Die Gepflogenheiten der modernen Welt, einschließlich der Politik, behandelt Loriot in seiner meisterhaften Weise.

Ein heitere und erkenntnisreiche Veranstaltung erwartet den Zuschauer, eine bunte Palette Loriot'schen Humors mit den Szenen einer Ehe, Liebesbriefen, Reden und und ...

Eintritt: 14.-/13,-  VVK 12.-

Sonntag, 13. Mai, 16 Uhr Treffpunkt Kurhaus Badenweiler

"Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt bitten.."

Historisch-Schauspielerische Park- und Stadtführung

Die Kulturgeschichte Badenweilers erleben mit Martin Lunz als Friedrich I.

Kostenbeitrag. 10.-

Freitag, 18. Mai, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler Rene-Schickele-Saal

PREMIERE: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Ein Ehe-Drama, das der Komik nicht entbehrt!
von Eric Assous  –  Deutsche Fassung von Kim Langner

Es spielen: Petra Seitz, Martin Lunz
Regie: Jörg Andres, Berlin

Serge und Marianne sind glücklich. Sie stehen füreinander ein und haben sich die Leichtigkeit bewahrt. Und dennoch wirft sie ein kleiner Autounfall komplett aus der Bahn. Denn der Fahrer des anderen Autos hat zufällig eine Cousine namens Sophie – die zufällig genau die Sophie ist, die vor langer Zeit Serges Nachbarin war. Marianne glaubt, dass sie mit Serge eine Affäre hatte. Aber wissen tut sie es nicht …
Ein kleines Sandkorn, das das Getriebe einer Ehe zum Knirschen bringen kann und den Zweifel nährt. Denn der Verdacht ist ein langsames Gift mit verheerenden Folgen.
Nach 25 Jahren glaubt man doch, den anderen gut zu kennen … Doch manchmal stimmt das eben nicht.
Erleben Sie ein Ehe-Drama, das der Komik nicht entbehrt.

Eintritt: 14.-/13,-  VVK 12.-

Donnerstag, 31. Mai, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler Annette-Kolb-Saal

Der Mann mit den Bäumen von Jean Giono und
Die Botschaft der Baumfrau von Julia Butterfly Hill

Erzählungen, die viele Menschen ermutigten, ihre Visionen zu leben und die deutlich machen, was der Einzelne durch Engagement bewirken kann  (Premiere - Im Rahmen der Baumkulturtage)
Lesung: Petra Seitz, Martin Lunz

Der französische Schriftsteller Jean Giono (1895–1970) schrieb die Erzählung „Der Mann mit den Bäumen“ im Jahr 1953 für das amerikanische Magazin Reader’s Digest, das ihn um einen Beitrag für seine Rubrik „Der erstaunlichste Mensch, dem ich je begegnet bin“ gebeten hatte. In zahlreichen Sprachen übersetzt und in verschiedensten Zeitschriften veröffentlicht bildete diese Erzählung auch den Stoff für Verfilmungen und ermutigte Menschen ihre Visionen zu leben.

Die Botschaft der Baumfrau von Julia Butterfly Hill (*1974) ist die Erzählung der inneren und äußeren Erlebnisse, die die Umweltaktivistin, damals 22-jährig, während ihres Engagements gegen die Abholzung eines 1000-jährigen kalifornischen Redwoodwaldes von Dezember 1997 bis Dezember 1999 hatte. Auf einem Redwoodbaum, genannt Luna, verbrachte sie ununterbrochen 738 Tage in 40 Meter Höhe, um gegen den Kahlschag von altem unwiederbringlichem Wald zu protestieren. Dies entwickelt sich für Julia zu einem Engagement auf Leben und Tod. Auch in Deutschland haben damals alle großen Zeitungen über die „Jeanne d’Arc der Wälder“ berichtet, über eine Frau und ihre Vision einer Welt im harmonischen Einklang von Mensch und Natur.

Eintritt: 14.-/13.- Vorverkauf: 12.-